Mythos Schwäbische Alb
12.10.2011

Das neue Stift erleben – ein Tag des Feierns, der Freude über das umgebaute Stift für über 500 Gäste

„Ein rundum gelungener Tag meine ganze Familie ist begeistert“ so kommentierte ein Gast das Stiftsfest zur Wiedereröffnung nach 2,5 Jahren Umbauzeit.

Bewährtes bewahren – Neues ermöglichen, das war Aufgabe für die Architekten und Fachplaner bei der Renovierung des Einkehrhauses und dieses Anliegen zieht sich durch die Gestaltung des Hauses bis hinein ins Jahresprogramm; Bewährtes und Modernes miteinander zu verbinden, das Markenzeichen im Stift Urach – konnte beim Stiftsfest hautnah miterlebt werden.

„Bleiben in der Zeit“ mit diesem Leitsatz entfaltete im Gottesdienst Landesbischof Frank Otfried July den Auftrag von Stift Urach, der in der Einkehrarbeit und im Pastoralkolleg wahrgenommen wird, ein Haus, das sich den Menschen mit all ihren Lebensfragen zuwendet und gehalten und geprägt ist vom Bleiben aus der Ewigkeit.
Alte gregorianische Gesänge kamen ebenso zu Gehör wie Chöre des Gospelchors Go(o)d News.

Im Festakt würdigte für den Landkreis Reutlingen der Erste Landesbeamte Hans-Jürgen Stede das neu gewordene Haus als ein „lebenswichtiges Angebot für geistige und geistliche Orientierung“, Bürgermeister Rebmann würdigte den von der Landeskirche bewiesenen Mut, das Stift umzubauen. Er überreichte der Leiterin Bärbel Hartmann als Geschenk der Stadt Bad Urach ein 5-teiliges Gemälde der Künstlerin Susanne Wahl.
Architekt Oettle hatte für den Bauherrn Oberkirchenrat, für die Stiftsmitarbeiter und für die Gäste je einen süßen Transponder als Geschenk und Anerkennung mitgebracht.
Grüße aus Slowenien übermittelte Pfarrer Geza Filo und Prälat i.R. Dieterich sprach dem Haus und seinen Gästen während des 12-Uhr-Läutens den Segen zu.

In der Mittagszeit spielte das Jugendblasorchester der Stadtkapelle Bad Urach flotte Weisen, während die Gäste im neuen Restaurant Herzog Christoph und im Stiftshof „Essen durch die Jahrhunderte“ sowie später Kaffee und Kuchen genießen konnten.

Ein lebendiges, vielseitiges Programm lockte das Interesse der Gäste, das Haus zu erkunden: Hausführungen, Lesungen, Meditatives Tanzen, kreatives Gestalten, Fotografieren‚Ķ.Das Pastoralkolleg öffnete seine Türen in den oberen Stockwerken des Seminargebäudes, der Mesnerbund und das Amt für Missionarische Dienste gaben Einblicke in ihr Arbeiten, und der Förderverein lud ein, das Stift Urach tat- und finanzkräftig zu unterstützen – und Zauberer Merlin faszinierte nicht nur die Kinder

Summende und singende Gäste verließen nach dem Schlusspunkt die Amanduskirche, noch erfüllt von dem der Leitung Bezirkskantor Stephen Blaich entstandenen Klangteppich.
Auftakt zum Stiftsfest war die Vernissage zu der Ausstellung „Kunst zwischen Himmel und Erde“ mit den Werken der Künstlerinnen Mechthild Bach und Gabi Weiss, die sich beide im Metier Glas zuhause fühlen und Kirchenfestern, Kunst am Bau oder Glaskunst für Garten und Friedhof geschaffen haben.
Sabine Waldmann-Brun ist freischaffende Malerin und weit bekannt durch ihre Paramentik-Entwürfe, ihre Arbeiten in Mischtechnik entstammen vielfach den Erfahrungen, die sie als Chirurgin in Afrika sammelte. Ergänzt wird die Ausstellung durch Bilder des Künstlers Edmund Mertens, Designer und Digital-Hard-Worker aus Aachen.

Quelle: Pfarrerin Bärbel Hartmann, Leiterin Stift Urach, Bismarckstr. 12, 72574 Bad Urach
Tel. (07125) 9499-21, Fax. (07125) 9499-99

Datum

12.10.2011

Tourismusgemeinschaft Mythos Schwäbische Alb im Landkreis Reutlingen e.V.
Bismarckstraße 21, 72574 Bad Urach

Telefon +49 7125 15060-0, info@mythos-alb.de